Der Verzehr von mehr pflanzlichen Lebensmitteln senkt das Adipositas-Risiko
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Der Verzehr von mehr pflanzlichen Lebensmitteln senkt das Adipositas-Risiko

Wenn wir älter werden, bleiben wir fit wird immer anspruchsvoller. Ein Weg, um Ihr Gewicht zu verwalten, ist durch eine gesunde Ernährung, die uns mit einer ausreichenden Anzahl von Kalorien, die wir brauchen, versorgt. Aber was bedeutet es, eine gesunde Ernährung zu essen? Laut einer neuen Studie senkt das Verzehren von mehr als Früchten und Gemüse das Risiko von Fettleibigkeit um fast die Hälfte.

Das mag zwar nicht überraschen, da die meisten Vegetarier an einem schlankeren Ende des Spektrums stehen, eine hauptsächlich pflanzliche Diät zu essen fördert auch die Gesundheit. Der Zweck der Studie war jedoch nicht, Vegetarier und Nicht-Vegetarier gegenüberzustellen. Es sollte vielmehr die Auswirkungen der Reduzierung einer Anzahl verbrauchter tierischer Nahrungsmittel dokumentiert werden.

Die Studie überwachte über 16.000 gesunde, nicht adipöse spanische Erwachsene im Durchschnitt 10 Jahre nach dem Universitätsabschluss. Die Teilnehmer dokumentierten ihre Ernährungsgewohnheiten mit einem Punktesystem. Sie erhielten einen Punkt für jede pflanzliche Nahrung, die gegessen wurde, und verloren einen Punkt für jede verzehrte Tiernahrung. Zu den Grundnahrungsmitteln gehörten Obst, Gemüse und Getreide sowie tierische Produkte wie Milchprodukte, Eier und Fleisch.

Mit dem Score-basierten System platzieren die Forscher die Teilnehmer in eine der fünf Gruppen. Die Gruppe mit den meisten Punkten ernährte sich eher pro-vegetarisch.

Höheres Adipositas-Risiko im Zusammenhang mit dem Verzehr tierischer Produkte

Von den 16.000 Teilnehmern waren 600 bis zum Ende der Studie fettleibig geworden. Die Mitglieder der Gruppe mit den höchsten Werten hatten ein um 43 Prozent geringeres Risiko für Fettleibigkeit als diejenigen, die am wenigsten Obst und Gemüse zu sich nahmen. Die Gruppe mit dem zweithöchsten Obst- und Gemüsekonsum verzeichnete ein um 17 Prozent geringeres Adipositasrisiko. Die Forscher stellten fest, dass bei allen Gruppen das Fettleibigkeitsrisiko im Vergleich zur Gruppe mit dem niedrigsten Obst- und Gemüsekonsum abnimmt.

Um sicherzustellen, dass keine externen Faktoren diese Ergebnisse beeinflussen, haben die Forscher ihre Daten angepasst. Sie betrafen Geschlecht, Alter, Alkoholkonsum, Familienanamnese, Übergewicht, Rauchen, Schlafdauer und körperliche Aktivität.

Die Forscher glauben nicht, dass diese Beobachtung eine direkte Ursache und Wirkung impliziert. Es ist vielmehr nur eine Assoziation. Fettleibigkeit ist mit Stoffwechselerkrankungen, Herzerkrankungen und sogar frühen Tod verbunden. Wenn die Entscheidung, mehr pflanzliche Nahrung anstelle von tierischen zu essen, dazu beiträgt, dieses Risiko zu verringern, sollte sie unbedingt in Betracht gezogen werden.

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