Herzkrankheitsrisiko bei Senioren steigt mit Depression
Gesundheit

Herzkrankheitsrisiko bei Senioren steigt mit Depression

Depression bei Senioren erhöht ihr Risiko für Herzerkrankungen, nach die neuesten Erkenntnisse. Die Forscher untersuchten über 7.300 Senioren in Frankreich ohne Vorgeschichte von Herzerkrankungen, Schlaganfall oder Demenz. Die Teilnehmer wurden alle zwei, vier und sieben Jahre nach Studienbeginn bewertet.

Anfangs hatten 30 Prozent der Frauen und 15 Prozent der Männer eine hohe Depressionssymptomatik. Im Nachbeobachtungszeitraum kam es bei 40 Prozent der Teilnehmer zu einer Besserung der Depressionssymptome, bei weiteren 40 Prozent zu einer Depressionssymptomatik.

In den Bewertungszeiträumen nahmen weniger als 10 Prozent der Teilnehmer Antidepressiva ein.
Teilnehmer Bei Depression zeigten sich im Verlauf von 10 Jahren ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Je länger ein Teilnehmer eine Depression hatte, desto höher war das Risiko für Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Wenn zum Beispiel ein Teilnehmer während eines Bewertungszeitraums eine Depression hatte, lag das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle bei 15 Prozent. Wenn sie bei allen vier Assessments depressiv waren, lag ihr Risiko bei 75 Prozent.

Die Forscher schlagen vor, dass bei älteren Erwachsenen mit Depression eine engmaschige Herzüberwachung durchgeführt werden sollte, um das Risiko von Herzerkrankungen und Schlaganfällen zu reduzieren.

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